Feier der Osternacht

Feier der Osternacht 2018 in St. Marien Reichenbach/V.Die zu unserer Pfarrei gehörenden Kirchen und ihre Gemeindemitglieder aus Reichenbach/V., Lengenfeld, Netzschkau und Neumark feierten in dieser heiligsten Nacht das Ostergeheimnis in seiner ganzen Fülle. Am Feuer wurden die jeweiligen Osterkerzen entzündet und die ganze Gemeinde zog in einer feierlichen Prozession mit dem dreimaligen Ruf „ Lumen Christi !“ – „ Deo gratias !“ in die Pfarrkirche ein. Mit dem Osterlob „Exsultet“, in dem Christus als das Licht der Welt verkündet wird und seine Auferstehung in Verbindung zu dem im Alten Testament geoffenbarten göttlichen Heilsplan gebracht wird, fand der Liturgieteil der Lichtfeier ihren Abschluss.

Daran schlossen sich Wortgottesdienst, Tauffeier und die österliche Eucharistifeier an.

(Text und Fotos: W. Reil)

Hungermarsch am 11. März 2018

Seit nunmehr 20 Jahren ist es schon gute Tradition, dass sich in der österlichen Bußzeit Gemeinde-mitglieder von St. Marien Reichenbach auf eine Fastenwanderung, den Hungermarsch „Solidarität geht“ begeben. Mit dieser spezifischen Aktion unterstützen wir in diesem Jahr ein indisches Ent-wicklungsprojekt der Hilfsorganisation MISEREOR. Alle Projekte stehen unter der Regie einheimischer Partnerorganisationen und folgen dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Damit werden Menschen unterstützt, dort wo die Armut am Größten ist.

Einige Teilnehmer unserer Gruppe hatten Sponsoren gewonnen, die für jeden zurückgelegten Kilometer spendeten. Andere leisteten eine Geldsumme in Höhe des eingesparten Sonntagsmittagessens. Der 10 km-Marsch bei schönstem Vorfrühlingswetter am Sonntag Laetare, führte uns auch an der Hubertuskapelle im Werdauer Wald vorbei (s. Foto).

Text u. Foto: W. Reil

Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft Vogtland

Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft Adorf, Auerbach, Falkenstein, Reichenbach am 03.03.2018 im Gemeindehaus Falkenstein

41 Personen aus allen 4 Pfarreien (10 Teilnehmer aus unserer Gemeinde) nahmen am Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft teil. Pfarrer Ralph Kochinka begrüßte die so zahlreich Gekommenen mit einigen Impulsen zum Tagesevangelium führte gemeinsam mit Gemeindereferentin Regina Mahler durch den Tag. Frau Mahler fasste die im 7. Gesamttreffen gefundenen Bilder und Bibelstellen zusammen und leitete zur Gruppenarbeit dazu über. Vier Gruppen arbeiteten an den drei schon ausgewählten Bibelstellen und eine fünfte Gruppe suchte weitere geeignete Bibelstellen. Intensiv wurde in den Gruppen gearbeitet und Leitsätze formuliert. Bei der Entscheidung, an welchem dieser Bibelworte wir weiterarbeiten, um daraus unseren biblisch begründeten Auftrag zu formulieren wurde das Wort mit der meisten Zustimmung gefunden. Es heißt: Habt Vertrauen, Jesus sagt: „Ich bin der Weg.“ Verbunden waren damit Gedanken, wie: Wandlungsprozesse sind harte Wege für die Gemeinden (Abschiede, Trauerarbeit, schmerzlicher Prozess; von der bedienten zur dienenden Gemeinde…)

Jesus, der Weg, geht mit / wir gehen mit IHM – das schenkt Vertrauen (Joh 14,5-7)

Pfarrer Kochinka stellte nächsten großen Schritt vor: die Lebensraumanalyse. Die Teilnehmer erhielten die Handreichung dazu auch in schriftlicher Form. Im Anschluss ergab sich eine lebhafte Diskussion um Sinn, Aufwand und genaue Gestaltung und Begleitung dieses Prozesses. Dem Wunsch, ein einheitliches Raster für alle 4 Pfarreien zu erarbeiten, um am Ende besser vergleichen zu können, wurde nicht entsprochen, damit jede Pfarrei entsprechend der individuellen und personellen Situation handeln kann. Den einzelnen Pfarreien wird empfohlen, eine Gruppe zu bilden, die Vorgehensweise zu klären und die Fragen auszuwählen, um den Lebensraum innerhalb der Pfarrei zu erkunden und zu dokumentieren. Abschließend können vor Ort in einer Gemeindeversammlung die Ergebnisse vorgestellt werden, um gemeinsam in größerem Rahmen resultierende Fragen und Handlungsbedarfe zu formulieren. Dazu ist bis September Zeit. Als Abschluss beteten alle – zum ersten Mal Vertreter aller vier Pfarreien gemeinsam – das kürzlich fertiggestellte VG Gebet, was ab jetzt in allen Sonntagsgottesdiensten in allen Pfarreien unserer VG nach den Fürbitten gebetet werden soll.

Text und Foto: S. Berndt

Verabschiedung von Frau Stamboltsyan

Seit vielen Jahren spielte Frau Sarah Stamboltsyan regelmäßig Orgel während der Heiligen Messen in St. Marien. Mit ihrem Orgelspiel unterstützte sie den Gemeinde- sowie Chorgesang und bereicherte die Gottesdienste durch eine facettenreiche Auswahl musikalischer Stücke. Aufgrund einer immer steigenderen Anzahl konzertanter Tätigkeiten kann Frau Sarah Stamboltsyan die regelmäßige musikalische Ausgestaltung von Heiligen Messen in St. Marien nicht mehr wahrnehmen. So erfreute sie am Misereor-Sonntag, 18.03.2018, die versammelte Gemeinde mit ihrem letzten regulären Orgelspiel. Pfarrer Reichl dankte im Namen der gesamten Gemeinde Frau Sarah Stamboltsyan für ihren jahrelangen musikalischen Dienst und hieß sie jederzeit wieder herzlich willkommen.

Die fehlende musikalische Vielfalt, welche Frau Sarah Stamboltsyan bot, wird nicht unbemerkt bleiben. Die regelmäßige Begleitung des Gemeinde- und Chorgesangs von Gottesdiensten in St. Marien bleibt für die Zukunft erfreulicherweise gesichert.

Text und Bild: Chr. Zäbisch