Auszeichnung für die ehemalige Organistin Maria Steuer der katholischen Kirche „St. Heinrich Lengenfeld“

Am 21. April 2018 erhielt Frau Maria Steuer, die 50 Jahre ehrenamtlich die Orgel in Lengenfeld spielte, die „Leisentritt-Medaille“ von Pfarrer Josef Reichl im Gottesdienst überreicht.

Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die der Cäcilienverband vergibt. Von 1950 bis 2000 spielte die heute 93-jährige in Lengenfeld die Orgel zuerst in der Kapelle der Reichenbacher Straße, dann in der Kirche Auerbacher Straße und ab 1992 in der neu erbauten Kirche in der Lutherstraße. Die ersten Jahre begleitete sie auch die Gottesdienste mit dem Orgelspiel in Treuen.

Mit einem gemütlichen Beisammensein nach dem Gottesdienst wurde die Auszeichnung entsprechend gewürdigt.

Text und Bild: S. Berndt

Feier der Osternacht

Feier der Osternacht 2018 in St. Marien Reichenbach/V.Die zu unserer Pfarrei gehörenden Kirchen und ihre Gemeindemitglieder aus Reichenbach/V., Lengenfeld, Netzschkau und Neumark feierten in dieser heiligsten Nacht das Ostergeheimnis in seiner ganzen Fülle. Am Feuer wurden die jeweiligen Osterkerzen entzündet und die ganze Gemeinde zog in einer feierlichen Prozession mit dem dreimaligen Ruf „ Lumen Christi !“ – „ Deo gratias !“ in die Pfarrkirche ein. Mit dem Osterlob „Exsultet“, in dem Christus als das Licht der Welt verkündet wird und seine Auferstehung in Verbindung zu dem im Alten Testament geoffenbarten göttlichen Heilsplan gebracht wird, fand der Liturgieteil der Lichtfeier ihren Abschluss.

Daran schlossen sich Wortgottesdienst, Tauffeier und die österliche Eucharistifeier an.

(Text und Fotos: W. Reil)

Hungermarsch am 11. März 2018

Seit nunmehr 20 Jahren ist es schon gute Tradition, dass sich in der österlichen Bußzeit Gemeinde-mitglieder von St. Marien Reichenbach auf eine Fastenwanderung, den Hungermarsch „Solidarität geht“ begeben. Mit dieser spezifischen Aktion unterstützen wir in diesem Jahr ein indisches Ent-wicklungsprojekt der Hilfsorganisation MISEREOR. Alle Projekte stehen unter der Regie einheimischer Partnerorganisationen und folgen dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Damit werden Menschen unterstützt, dort wo die Armut am Größten ist.

Einige Teilnehmer unserer Gruppe hatten Sponsoren gewonnen, die für jeden zurückgelegten Kilometer spendeten. Andere leisteten eine Geldsumme in Höhe des eingesparten Sonntagsmittagessens. Der 10 km-Marsch bei schönstem Vorfrühlingswetter am Sonntag Laetare, führte uns auch an der Hubertuskapelle im Werdauer Wald vorbei (s. Foto).

Text u. Foto: W. Reil

Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft Vogtland

Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft Adorf, Auerbach, Falkenstein, Reichenbach am 03.03.2018 im Gemeindehaus Falkenstein

41 Personen aus allen 4 Pfarreien (10 Teilnehmer aus unserer Gemeinde) nahmen am Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft teil. Pfarrer Ralph Kochinka begrüßte die so zahlreich Gekommenen mit einigen Impulsen zum Tagesevangelium führte gemeinsam mit Gemeindereferentin Regina Mahler durch den Tag. Frau Mahler fasste die im 7. Gesamttreffen gefundenen Bilder und Bibelstellen zusammen und leitete zur Gruppenarbeit dazu über. Vier Gruppen arbeiteten an den drei schon ausgewählten Bibelstellen und eine fünfte Gruppe suchte weitere geeignete Bibelstellen. Intensiv wurde in den Gruppen gearbeitet und Leitsätze formuliert. Bei der Entscheidung, an welchem dieser Bibelworte wir weiterarbeiten, um daraus unseren biblisch begründeten Auftrag zu formulieren wurde das Wort mit der meisten Zustimmung gefunden. Es heißt: Habt Vertrauen, Jesus sagt: „Ich bin der Weg.“ Verbunden waren damit Gedanken, wie: Wandlungsprozesse sind harte Wege für die Gemeinden (Abschiede, Trauerarbeit, schmerzlicher Prozess; von der bedienten zur dienenden Gemeinde…)

Jesus, der Weg, geht mit / wir gehen mit IHM – das schenkt Vertrauen (Joh 14,5-7)

Pfarrer Kochinka stellte nächsten großen Schritt vor: die Lebensraumanalyse. Die Teilnehmer erhielten die Handreichung dazu auch in schriftlicher Form. Im Anschluss ergab sich eine lebhafte Diskussion um Sinn, Aufwand und genaue Gestaltung und Begleitung dieses Prozesses. Dem Wunsch, ein einheitliches Raster für alle 4 Pfarreien zu erarbeiten, um am Ende besser vergleichen zu können, wurde nicht entsprochen, damit jede Pfarrei entsprechend der individuellen und personellen Situation handeln kann. Den einzelnen Pfarreien wird empfohlen, eine Gruppe zu bilden, die Vorgehensweise zu klären und die Fragen auszuwählen, um den Lebensraum innerhalb der Pfarrei zu erkunden und zu dokumentieren. Abschließend können vor Ort in einer Gemeindeversammlung die Ergebnisse vorgestellt werden, um gemeinsam in größerem Rahmen resultierende Fragen und Handlungsbedarfe zu formulieren. Dazu ist bis September Zeit. Als Abschluss beteten alle – zum ersten Mal Vertreter aller vier Pfarreien gemeinsam – das kürzlich fertiggestellte VG Gebet, was ab jetzt in allen Sonntagsgottesdiensten in allen Pfarreien unserer VG nach den Fürbitten gebetet werden soll.

Text und Foto: S. Berndt

Verabschiedung von Frau Stamboltsyan

Seit vielen Jahren spielte Frau Sarah Stamboltsyan regelmäßig Orgel während der Heiligen Messen in St. Marien. Mit ihrem Orgelspiel unterstützte sie den Gemeinde- sowie Chorgesang und bereicherte die Gottesdienste durch eine facettenreiche Auswahl musikalischer Stücke. Aufgrund einer immer steigenderen Anzahl konzertanter Tätigkeiten kann Frau Sarah Stamboltsyan die regelmäßige musikalische Ausgestaltung von Heiligen Messen in St. Marien nicht mehr wahrnehmen. So erfreute sie am Misereor-Sonntag, 18.03.2018, die versammelte Gemeinde mit ihrem letzten regulären Orgelspiel. Pfarrer Reichl dankte im Namen der gesamten Gemeinde Frau Sarah Stamboltsyan für ihren jahrelangen musikalischen Dienst und hieß sie jederzeit wieder herzlich willkommen.

Die fehlende musikalische Vielfalt, welche Frau Sarah Stamboltsyan bot, wird nicht unbemerkt bleiben. Die regelmäßige Begleitung des Gemeinde- und Chorgesangs von Gottesdiensten in St. Marien bleibt für die Zukunft erfreulicherweise gesichert.

Text und Bild: Chr. Zäbisch

23. Kegelabend der Pfarrgemeinde

35 Kegler/-innen (und 4 Zuschauer im Alter von 1 bis 81 Jahren) beteiligten sich im Rahmen unseres schon 23. Pfarrgemeindekegelns am Wettbewerb um den Wanderpokal im Hotel Gudd in Mohlsdorf. Diese Trophäe errang in diesem Jahr das Team Uta und Uwe Eberhardt mit 451 Punkten. Den Sieg in der Einzelwertung errang Christine König mit 230 Punkten.

Text und Bild: W. Reil

25 Jahre Kirchweihe der katholischen Kirche „St. Heinrich“ in Lengenfeld

Am 20.12.1992 wurde in Lengenfeld in der Lutherstraße die katholische Kirche „St. Heinrich Lengenfeld“ neu geweiht. Dazu feierte die Gemeinde am 28.01.2018 das 25. Kirchweihfest gemeinsam mit  Bischof Heinrich Timmerevers. Die Feierlichkeiten wurden wegen des Weihnachtsfestes aus organisatorischen Gründen auf den Januar 2018 verschoben.
Gemeinsam mit dem Bischof, unserem Pfarrer Josef Reichl (Reichenbach), Pfarrer Scholz i.R., Pfarrer Müller i.R. und Pfarrer Wagner i.R. (vormalige Pfarrer im Zuständigkeitsbereich für Lengenfeld) wurde der Festgottesdienst gefeiert.
Die ca. 120 Gottesdienstbesucher wurden vom Posaunenchor der evangelischen Kirchgemeinde vor der Kirche musikalisch begrüßt.
Bischof Heinrich Timmerevers erinnerte in seiner Predigt die Versammelten daran, dass Kirche ein lebendiges Zeugnis des Glaubens sein soll und dankte all denen, welche über die vielen Jahre durch ihre Dienste das Gotteshaus „lebendig“ gehalten haben.

Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde mit dem Bischof und weiteren Gästen im Tischendorfhaus der evangelischen Kirche, wo für das leibliche Wohl gesorgt war. In vielen Gesprächen wurde an Erlebnisse der vergangenen Jahre erinnert. Pfarrer Müller und Scholz sind im Ruhestand durch die örtliche Nähe zur Gemeinde gelegentlich in Lengenfeld seelsorgerisch tätig. Pfarrer Bernhard Wagner hingegen, welcher im Ruhestand in Ostritz lebt, war von dort angereist. Er wirkte als Pfarrer von 1976 bis 1982 in Lengenfeld. Für ihn war es nach vielen Jahren ein Wiedersehen mit der Gemeinde.
Ein unvergesslicher Tag für das Gemeindeleben mit viel Freude und Eindrücken liegt hinter uns. Allen Mitwirkenden ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Text: S. Berndt, Fotos: W. Reil

Die Sternsinger waren unterwegs

Zwischen dem 28.12. 2017 und 06.01.2018 waren die Sternsinger in unserer Gemeinde unterwegs. Sie besuchten Gemeindemitglieder zu Hause, in Pflegeheimen, den Oberbürgermeister Kürzinger und alle, die den Segen für das kommende Jahr erbaten.  Von Liedern und Segenswünschen begleitet, brachten sie den Segenswunsch 20*C+M+B*18 („Christus Mansionem Benedicat“, „Christus segne dieses Haus“) an den Türen der besuchten Häuser an. Die diesjährige Aktion galt den Kindern in Indien.  Von den gesammelten Geld sollen unter anderem Familien unterstützt werden, damit die Kinder zur Schule gehen können und nicht arbeiten müssen.

 

Text: B. Grund, Foto: F. Martin

Besuch der Augsburger Domsingknaben

Das neue Kirchenjahr begann mit einem durch den Kammerchor der Augsburger Domsingknaben festlich gestalteten Sonnstagsgottesdienst am 03. Dezember 2017 in unserer Pfarrkirche St. Marien Reichenbach. Unter Leitung von Herrn Domkapellmeister Kammler stimmten uns die ca. 40 Sänger vom Knaben- bis zum Erwachsenenalter mit entsprechenden Adventsliedern auf die besinnliche Zeit ein.

 

Text und Foto: W. Reil