Gemeindewallfahrt nach Rom und Assisi vom 28.09.-06.10.2018

Am Freitag, dem 28.09.18 starteten 26 Personen mit Meichsner-Reisen zu einer Gemeindefahrt. Pfarrer Reichl hatte mit dem Reiseunternehmen ein buntes Wallfahrtsprogramm erstellt. Der 1. Reisetag führte uns nach Garda. Am Abend bummelten wir durch die Stadt und an den Gardasee. Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Rom. Am Nachmittag trafen wir in unserem Hotel  am Stadtrand von Rom ein. Wer noch Lust hatte, konnte  mit dem Bus oder der U-Bahn in die Innenstadt von Rom fahren. Wir standen am Abend schon am Rande des Petersplatzes, sahen die Engelsburg und die Piazza Navona, auf der der Vierströmebrunnen steht und das Leben in Rom pulsiert. In der Nähe des Piazza Navona ist die Kirche Santa Maria dell`Anima gelegen. Sie ist Sitz der deutschen kath. Gemeinde in Rom und war unser Ziel am Sonntagmorgen für den Gottesdienstbesuch. Nach der Heiligen Messe fuhren wir ca. 150 km weiter nach Montecassino. Die Abtei Montecassino, auf dem Berg gelegen, ist das Mutterkloster der Benediktiner. Sie wurde im Jahr 529 von Benedict von Nursia errichtet. Seine Gebeine liegen dort begraben. Beeindruckt vom Kloster und deren Lage begaben wir uns am Abend auf die Rückfahrt nach Rom. Am 3. Reisetag stand das „christliche Rom“ im Plan. Unser Bus brachte uns zur Domitilla-Katakombe. Eine eindrucksvolle Führung machte deutlich, dass die Grabstätten der ersten christlichen Gemeinden Roms Stätten der Auferstehung und Freude waren. Anschließend ging es zu den Kirchen St. Paul vor den Mauern, Santa Maria Maggiore und der Lateranbasilika, die als Mutter und Haupt aller Kirchen Roms und der Erde bezeichnet wird. Am Dienstag, 2.10.18 sahen wir das „antike Rom“. Die Reiseführerin zeigte uns etliche Sehenswürdigkeiten – Kolosseum, Forum Romanum, Titusbogen, Rathaus, Spanische Treppe, Trevibrunnen, sowie verschiedene Obelisken Roms. Am Mittwoch, 3.10.18 benutzen wir die U-Bahn, um auf den Petersplatz zu gelangen. Hier feierten wir die Heilige Messe mit Papst Franziskus, welche die Eröffnung der Bischofssynode war. Im Anschluss sahen wir den Papst aus einigen Metern Entfernung, als er mit dem Papamobil über den Platz fuhr. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung und gab Möglichkeit zur Besichtigung des Petersdomes und zum Bummeln. Am Donnerstag, 4.10.18, dem Gedenktag des Hl. Franz von Assisi, erlebten wir eine Stadtführung in Assisi und an diesem besonderen Tag eine Vesper in der Basilika mit anschließender Prozession. Unterhalb von Assisi in der Basilika Santa Maria degli Angeli feierten wir am Freitag in einer Seitenkapelle mit Pfarrer Reichl eine Heilige Messe. An diesem Ort spürte Franziskus seine eigentliche Berufung und gründete den Orden der Minderbrüder. Die Basilika wurde um die Portinkula-Kapelle und die Sterbekapelle des Hl. Franz von Assisi gebaut.  Mit einem letzten Blick auf Assisi fuhren wir weiter zur Zwischenübernachtung bei Brixen, um am nächsten Morgen voller Eindrücke und froher Erlebnisse die Heimreise nach Reichenbach anzutreten.

Schulanfänger- und Schülersegnung zum Kirchweihfest 2018

Am 19. August 2018 feierten wir das 91. Kirchweihfest unserer St. Marien Kirche in Reichenbach. In diesem Gottesdienst wurde eine Schulanfängerin zum Beginn  ihres neuen und wichtigen Lebensabschnittes gesegnet. Auch alle anderen Schüler von der 2. bis zur 12. Klasse haben am Anfang des neuen Schuljahres den Segen Gottes erhalten.

(Text: D. Kolodziej,  Fotos: W. Reil)

Religiöse Kinderwoche 2018

In der Woche vom 2.7.-6.7. 2018 trafen sich 28 Kinder und mehrere Helfer in unserer Pfarrei und erlebten eine frohe und spannende Religiöse Kinderwoche. Das Thema war in diesem Jahr „Komm, freu dich mit uns.“ Angelehnt an die Seligpreisungen aus der Bergpredigt beschäftigten sich die Kinder jeden Tag mit einem neuen „Glückwunsch“. Auch Basteln, Singen und Spielen auf dem Gelände kamen nicht zu kurz. Ein besonderer Höhepunkt der RKW war die Kinderwallfahrt am Mittwoch, 4.7.18  nach Wechselburg. Dort trafen sich ca. 1600 Kinder zum gemeinsamen Gottesdienst mit Bischof Heinrich Timmerevers. Danach konnten die Kinder verschiedene Mitmachaktionen und Bastelstände besuchen.

Zum Abschlussfest am Freitag in Reichenbach, zu dem die Eltern und Angehörigen der Kinder sowie die Gemeinde eingeladen waren, bekamen die Besucher einen kleinen Einblick in diese Woche, um auch etwas vom „RKW-Schwung“ zu spüren.  Im Gottesdienst am Sonntag wurde das Thema der RKW noch einmal aufgegriffen und unser Dank über die gelungene Kinderwoche vor Gott gebracht.

Text: D. Kolodziej / Bild: P. Siemens

Auszeichnung für die ehemalige Organistin Maria Steuer der katholischen Kirche „St. Heinrich Lengenfeld“

Am 21. April 2018 erhielt Frau Maria Steuer, die 50 Jahre ehrenamtlich die Orgel in Lengenfeld spielte, die „Leisentritt-Medaille“ von Pfarrer Josef Reichl im Gottesdienst überreicht.

Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die der Cäcilienverband vergibt. Von 1950 bis 2000 spielte die heute 93-jährige in Lengenfeld die Orgel zuerst in der Kapelle der Reichenbacher Straße, dann in der Kirche Auerbacher Straße und ab 1992 in der neu erbauten Kirche in der Lutherstraße. Die ersten Jahre begleitete sie auch die Gottesdienste mit dem Orgelspiel in Treuen.

Mit einem gemütlichen Beisammensein nach dem Gottesdienst wurde die Auszeichnung entsprechend gewürdigt.

Text und Bild: S. Berndt

Feier der Osternacht

Feier der Osternacht 2018 in St. Marien Reichenbach/V.Die zu unserer Pfarrei gehörenden Kirchen und ihre Gemeindemitglieder aus Reichenbach/V., Lengenfeld, Netzschkau und Neumark feierten in dieser heiligsten Nacht das Ostergeheimnis in seiner ganzen Fülle. Am Feuer wurden die jeweiligen Osterkerzen entzündet und die ganze Gemeinde zog in einer feierlichen Prozession mit dem dreimaligen Ruf „ Lumen Christi !“ – „ Deo gratias !“ in die Pfarrkirche ein. Mit dem Osterlob „Exsultet“, in dem Christus als das Licht der Welt verkündet wird und seine Auferstehung in Verbindung zu dem im Alten Testament geoffenbarten göttlichen Heilsplan gebracht wird, fand der Liturgieteil der Lichtfeier ihren Abschluss.

Daran schlossen sich Wortgottesdienst, Tauffeier und die österliche Eucharistifeier an.

(Text und Fotos: W. Reil)

Hungermarsch am 11. März 2018

Seit nunmehr 20 Jahren ist es schon gute Tradition, dass sich in der österlichen Bußzeit Gemeinde-mitglieder von St. Marien Reichenbach auf eine Fastenwanderung, den Hungermarsch „Solidarität geht“ begeben. Mit dieser spezifischen Aktion unterstützen wir in diesem Jahr ein indisches Ent-wicklungsprojekt der Hilfsorganisation MISEREOR. Alle Projekte stehen unter der Regie einheimischer Partnerorganisationen und folgen dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Damit werden Menschen unterstützt, dort wo die Armut am Größten ist.

Einige Teilnehmer unserer Gruppe hatten Sponsoren gewonnen, die für jeden zurückgelegten Kilometer spendeten. Andere leisteten eine Geldsumme in Höhe des eingesparten Sonntagsmittagessens. Der 10 km-Marsch bei schönstem Vorfrühlingswetter am Sonntag Laetare, führte uns auch an der Hubertuskapelle im Werdauer Wald vorbei (s. Foto).

Text u. Foto: W. Reil

Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft Vogtland

Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft Adorf, Auerbach, Falkenstein, Reichenbach am 03.03.2018 im Gemeindehaus Falkenstein

41 Personen aus allen 4 Pfarreien (10 Teilnehmer aus unserer Gemeinde) nahmen am Gesamttreffen der Verantwortungsgemeinschaft teil. Pfarrer Ralph Kochinka begrüßte die so zahlreich Gekommenen mit einigen Impulsen zum Tagesevangelium führte gemeinsam mit Gemeindereferentin Regina Mahler durch den Tag. Frau Mahler fasste die im 7. Gesamttreffen gefundenen Bilder und Bibelstellen zusammen und leitete zur Gruppenarbeit dazu über. Vier Gruppen arbeiteten an den drei schon ausgewählten Bibelstellen und eine fünfte Gruppe suchte weitere geeignete Bibelstellen. Intensiv wurde in den Gruppen gearbeitet und Leitsätze formuliert. Bei der Entscheidung, an welchem dieser Bibelworte wir weiterarbeiten, um daraus unseren biblisch begründeten Auftrag zu formulieren wurde das Wort mit der meisten Zustimmung gefunden. Es heißt: Habt Vertrauen, Jesus sagt: „Ich bin der Weg.“ Verbunden waren damit Gedanken, wie: Wandlungsprozesse sind harte Wege für die Gemeinden (Abschiede, Trauerarbeit, schmerzlicher Prozess; von der bedienten zur dienenden Gemeinde…)

Jesus, der Weg, geht mit / wir gehen mit IHM – das schenkt Vertrauen (Joh 14,5-7)

Pfarrer Kochinka stellte nächsten großen Schritt vor: die Lebensraumanalyse. Die Teilnehmer erhielten die Handreichung dazu auch in schriftlicher Form. Im Anschluss ergab sich eine lebhafte Diskussion um Sinn, Aufwand und genaue Gestaltung und Begleitung dieses Prozesses. Dem Wunsch, ein einheitliches Raster für alle 4 Pfarreien zu erarbeiten, um am Ende besser vergleichen zu können, wurde nicht entsprochen, damit jede Pfarrei entsprechend der individuellen und personellen Situation handeln kann. Den einzelnen Pfarreien wird empfohlen, eine Gruppe zu bilden, die Vorgehensweise zu klären und die Fragen auszuwählen, um den Lebensraum innerhalb der Pfarrei zu erkunden und zu dokumentieren. Abschließend können vor Ort in einer Gemeindeversammlung die Ergebnisse vorgestellt werden, um gemeinsam in größerem Rahmen resultierende Fragen und Handlungsbedarfe zu formulieren. Dazu ist bis September Zeit. Als Abschluss beteten alle – zum ersten Mal Vertreter aller vier Pfarreien gemeinsam – das kürzlich fertiggestellte VG Gebet, was ab jetzt in allen Sonntagsgottesdiensten in allen Pfarreien unserer VG nach den Fürbitten gebetet werden soll.

Text und Foto: S. Berndt

Verabschiedung von Frau Stamboltsyan

Seit vielen Jahren spielte Frau Sarah Stamboltsyan regelmäßig Orgel während der Heiligen Messen in St. Marien. Mit ihrem Orgelspiel unterstützte sie den Gemeinde- sowie Chorgesang und bereicherte die Gottesdienste durch eine facettenreiche Auswahl musikalischer Stücke. Aufgrund einer immer steigenderen Anzahl konzertanter Tätigkeiten kann Frau Sarah Stamboltsyan die regelmäßige musikalische Ausgestaltung von Heiligen Messen in St. Marien nicht mehr wahrnehmen. So erfreute sie am Misereor-Sonntag, 18.03.2018, die versammelte Gemeinde mit ihrem letzten regulären Orgelspiel. Pfarrer Reichl dankte im Namen der gesamten Gemeinde Frau Sarah Stamboltsyan für ihren jahrelangen musikalischen Dienst und hieß sie jederzeit wieder herzlich willkommen.

Die fehlende musikalische Vielfalt, welche Frau Sarah Stamboltsyan bot, wird nicht unbemerkt bleiben. Die regelmäßige Begleitung des Gemeinde- und Chorgesangs von Gottesdiensten in St. Marien bleibt für die Zukunft erfreulicherweise gesichert.

Text und Bild: Chr. Zäbisch

23. Kegelabend der Pfarrgemeinde

35 Kegler/-innen (und 4 Zuschauer im Alter von 1 bis 81 Jahren) beteiligten sich im Rahmen unseres schon 23. Pfarrgemeindekegelns am Wettbewerb um den Wanderpokal im Hotel Gudd in Mohlsdorf. Diese Trophäe errang in diesem Jahr das Team Uta und Uwe Eberhardt mit 451 Punkten. Den Sieg in der Einzelwertung errang Christine König mit 230 Punkten.

Text und Bild: W. Reil

25 Jahre Kirchweihe der katholischen Kirche „St. Heinrich“ in Lengenfeld

Am 20.12.1992 wurde in Lengenfeld in der Lutherstraße die katholische Kirche „St. Heinrich Lengenfeld“ neu geweiht. Dazu feierte die Gemeinde am 28.01.2018 das 25. Kirchweihfest gemeinsam mit  Bischof Heinrich Timmerevers. Die Feierlichkeiten wurden wegen des Weihnachtsfestes aus organisatorischen Gründen auf den Januar 2018 verschoben.
Gemeinsam mit dem Bischof, unserem Pfarrer Josef Reichl (Reichenbach), Pfarrer Scholz i.R., Pfarrer Müller i.R. und Pfarrer Wagner i.R. (vormalige Pfarrer im Zuständigkeitsbereich für Lengenfeld) wurde der Festgottesdienst gefeiert.
Die ca. 120 Gottesdienstbesucher wurden vom Posaunenchor der evangelischen Kirchgemeinde vor der Kirche musikalisch begrüßt.
Bischof Heinrich Timmerevers erinnerte in seiner Predigt die Versammelten daran, dass Kirche ein lebendiges Zeugnis des Glaubens sein soll und dankte all denen, welche über die vielen Jahre durch ihre Dienste das Gotteshaus „lebendig“ gehalten haben.

Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde mit dem Bischof und weiteren Gästen im Tischendorfhaus der evangelischen Kirche, wo für das leibliche Wohl gesorgt war. In vielen Gesprächen wurde an Erlebnisse der vergangenen Jahre erinnert. Pfarrer Müller und Scholz sind im Ruhestand durch die örtliche Nähe zur Gemeinde gelegentlich in Lengenfeld seelsorgerisch tätig. Pfarrer Bernhard Wagner hingegen, welcher im Ruhestand in Ostritz lebt, war von dort angereist. Er wirkte als Pfarrer von 1976 bis 1982 in Lengenfeld. Für ihn war es nach vielen Jahren ein Wiedersehen mit der Gemeinde.
Ein unvergesslicher Tag für das Gemeindeleben mit viel Freude und Eindrücken liegt hinter uns. Allen Mitwirkenden ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Text: S. Berndt, Fotos: W. Reil

Die Sternsinger waren unterwegs

Zwischen dem 28.12. 2017 und 06.01.2018 waren die Sternsinger in unserer Gemeinde unterwegs. Sie besuchten Gemeindemitglieder zu Hause, in Pflegeheimen, den Oberbürgermeister Kürzinger und alle, die den Segen für das kommende Jahr erbaten.  Von Liedern und Segenswünschen begleitet, brachten sie den Segenswunsch 20*C+M+B*18 („Christus Mansionem Benedicat“, „Christus segne dieses Haus“) an den Türen der besuchten Häuser an. Die diesjährige Aktion galt den Kindern in Indien.  Von den gesammelten Geld sollen unter anderem Familien unterstützt werden, damit die Kinder zur Schule gehen können und nicht arbeiten müssen.

 

Text: B. Grund, Foto: F. Martin

Besuch der Augsburger Domsingknaben

Das neue Kirchenjahr begann mit einem durch den Kammerchor der Augsburger Domsingknaben festlich gestalteten Sonnstagsgottesdienst am 03. Dezember 2017 in unserer Pfarrkirche St. Marien Reichenbach. Unter Leitung von Herrn Domkapellmeister Kammler stimmten uns die ca. 40 Sänger vom Knaben- bis zum Erwachsenenalter mit entsprechenden Adventsliedern auf die besinnliche Zeit ein.

 

Text und Foto: W. Reil